Menü Icon

Welturaufführung bei den Burgfestspielen Jagsthausen: „Die Analphabetin, die rechnen konnte“

6. Juni 2017

„Die Analphabetin, die rechnen konnte“ ist der zweite Bestseller des schwedischen Erfolgsautors Jonas Jonasson, der bei den Burgfestspielen Jagsthausen aufgeführt wird. Die Bühnenadaption aus der Feder von Axel Schneider, Künstlerischer Leiter der Burgfestspiele, ist zugleich die Welturaufführung des Romans. Schneider umreißt ihn in wenigen Worten als ein „versöhnliches Märchen, das positiv ausgeht“. Premiere feiert „Die Analphabetin, die rechnen konnte“, am Samstag, 10. Juni. Bis zum Ende der Spielzeit steht das Stück mit seinen skurril-witzigen Handlungen insgesamt zehnmal auf dem Spielplan.

Wie für Jonassons sensationellem Debütwerk „Der Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand”, schrieb Axel Schneider eine spannende und fesselnde Bühnenfassung für „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Mit großem Erfolg war ihm dies schon für den „Hundertjährigen“ gelungen, der in den beiden zurückliegenden Jahren die Besucher der Open Air Bühne mit einer überzeugenden Inszenierung begeisterte.

An die Stelle des schwedischen Sprengstoffexperten Allan Karlsson im „Hundertjährigen“, tritt die emigrierte Schwarzafrikanerin Nombeko, in Jagsthausen verkörpert von der jungen Schauspielerin Lennora Esi. Dazu kommen die schwedischen Zwillingsbrüder namens Holger mit sehr unterschiedlichen Intelligenzquotienten, eine zornige Frau, die eigentlich auf alles zornig ist, was in Schweden nicht links von linksradikal ist und viele weitere Personen, wie König Carl XVI. Gustaf oder Ministerpräsident Reinfeldt. Im Stück geht es um nichts Geringeres als noch einmal die Welt zu retten. Oder zumindest Schweden. Oder zumindest einen Teil von Schweden.

Axel Schneider schrieb nicht nur die Bühnenfassung sondern führt auch Regie. Das Bühnenbild stammt von Stephan Bruckmeier, die Kostüme entwirft Volker Deutschmann. Zum Ensemble gehören neben Lennora Esi noch Georg Münzel (auch Regisseur von „Catch me if you can“ und Hauptdarsteller des letztjährigen Erfolges „Wie im Himmel“), Dirk Hoener, Olaf Paschner, Sebastian Faust, Frank Roder sowie Ann-Christin Ahle. Auch die stellvertretende Künstlerische Leiterin der Festspiele, Eva Hosemann, ist nach vermehrten Regiearbeiten wieder als Schauspielerin in diesem Stück zu sehen.

Karten gibt es über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.