>> Unsere Götz-Darsteller von 1950 bis heute
Die Geschichte der Burgfestspiele Jagsthausen
Eine wunderbare Geschichte, die zur Erfolgsstory wurde:
1949
Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins Jagsthausen, des Trägervereins der Burgfestspiele durch Wolf-Götz Baron von Berlichingen, Wilhelm Dietz, Albert Feinauer, Richard Burkhardt, Karl Ermold, Willi Mugele, Georg Hehl, Hermann Schmeisser und August Hermani. Erster Vorsitzender ist Wolf-Götz Baron von Berlichingen, Bürgermeister Albert Feinauer übernimmt die Finanzen.

1950
1.Spielzeit der damaligen Götzfestspiele. Hermann Schomberg spielt als erster Schauspieler im Burghof den „Götz von Berlichingen“, erster Intendant ist Hans Meissner, rund 26.000 Besucher kommen in 23 Vorstellungen. Im selben Jahr übernimmt Bundespräsident Theodor Heuss die Schirmherrschaft der Burgfestspiele (bis 1959). Zwischen 1950 und 1969 finden 460 Vorstellungen „Götz von Berlichingen“ von Johann Wolfgang von Goethe im Burghof statt. Erich Oppenländer wird Geschäftsführer bis 1980. Die erste Tribüne, die bis 1962 in Nutzung war, ist aus Holz, mit 1180 Sitzplätzen.
1954
Heinz Dietrich Kenter wird zweiter Intendant der Götzfestspiele.
1955
Wolf-Götz Baron von Berlichingen verstirbt völlig überraschend. Sein Bruder Dittrich Baron von Berlichingen wird 1. Vorsitzender.
1956
Die zwölfjährige Ära des Intendanten Wilhelm Speidel beginnt. Walter Richter spielt erstmals für drei Jahre den Götz, neben ihm ebenfalls in der Titelrolle Alfred Mendler und Benno Sterzenbach.
1960
Alfred Schieske wird in Pressekritiken als bester Götz seit 10 Jahren bezeichnet. Seit der Gründung haben 219.735 BesucherInnen die „Götz von Berlichingen“- Aufführungen im Burghof gesehen.

1963
Die erste Stahlrohrtribüne mit 1094 Sitzplätzen wird angeschafft.
1965
Gastspiel der Burgfestspiele in Berlin an der Freilichtbühne Rehberge
1967
Ellen Schwiers wird erstmals als Adelheid gefeiert. Sie spielt die Rolle bis 1971. Dittrich Baron von Berlichingen wird für seine Verdienste um die Burgfestspiele Jagsthausen mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ausgezeichnet.
1968
Gert Westphal ist der erste Intendant nach Wilhelm Speidel.
1969
Zum zwanzigjährigen Jubiläum übernimmt Hermann „Schom“ Schomberg noch einmal die Rolle des Götz.
1970
Einführung eines zweiten Stückes: „Der Widerspenstigen Zähmung“. Bis dahin haben 415.301 Besucher den „Götz“ gesehen. Peter Jacob, Ehemann von Ellen Schwiers, übernimmt bis 1973 die Intendanz der Burgfestspiele.
1971
Es werden erneut „Götz von Berlichingen“ und „Der Widerspenstigen Zähmung“ mit Ellen Schwiers als Katharina und Joachim Böse als Petruchio aufgeführt.
1972
Es folgt neben „Götz“ das Shakespeare- Stück „Was ihr wollt“.
1974
Kraft Alexander wird Intendant. Mit „Das Pferd“ von Julius Hay und „Mutter Courage“ von Bertolt Brecht werden erstmals zeitgenössische Stücke in Jagsthausen gezeigt.
1976
Ulrich Erfurth wird Intendant.
1978
Dittrich Baron von Berlichingen gibt Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen ab. Götz Baron von Berlichingen wird 1. Vorsitzender. Peter Arens wird neuer Intendant.

1980
Einführung des Kinderstücks in den Spielplan. Erstes Kinderstück wird „Pippi Langstrumpf“. Seit 1950 haben 678.613 BesucherInnen den Weg zu den Freilichtspielen gefunden. Zum 500. Geburtstag des historischen Götz von Berlichingen findet eine Sonderausstellung im Marstall der Götzenburg statt. Neuer Intendant wird Reinhold K. Olszewski.
1981
Der ehemalige 1. Vorsitzende und Ehrenvorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Jagsthausen Dittrich Baron von Berlichingen verstirbt nach langer Krankheit.
1982
Friedrich Schütter gibt den Götz, Karl-Heinz Mantel überzeugt als Weislingen und Doris Gallart als Adelheid. Molieres Komödie „Tartuffe“ wird als Freilichtstück inszeniert und „Der Räuber Hotzenplotz“ wird als Kinderstück aufgeführt.
1983
Jo Hess wird für ein Jahr Intendant.
1984
Ellen Schwiers wird die erste weibliche Intendantin in Jagsthausen (bis 1989).
1986
Die Burgfestspiele wurden seit 1950 von über einer Million Menschen besucht.
1987
Gründung des Fördervereins „Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen e.V.“. Erster Vorsitzender und Gründungsmitglied ist der spätere Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog.
1989
40-jähriges Jubiläum der Burgfestspiele. Zu diesem Anlass erscheint eine Dokumentationsserie in der Heilbronner Stimme. Erwerb des Gebäudes Keltergasse 8, die heutige Schneiderei, durch den Gesellschafter Heimat- und Verkehrsverein e.V.
1990
wird im Burghof erstmals ein Musical aufgeführt: „Das Feuerwerk“. Als Kinderstück steht „Des Kaisers neue Kleider“ auf dem Programm. Der Götz-Darsteller ist in diesem Jahr Frank Hoffmann. Rüdiger Bahr wird Intendant.

1991
wird „Götz von Berlichingen“ (Hans-Peter Hallwachs), das Musical „My Fair Lady“, und das Kinderstück „Kasper auf der Ritterburg“ gespielt. Außerdem gastieren „Der Liebesfrühling“ im Rittersaal, „Zum Beispiel Deutschland“ „Lieder und Tänze aus sieben Jahrhunderten“, Die Oper „Die verkaufte Braut“ sowie „Amphitryon“.
1992
Die Burgfestspiele schaffen eine neue Beleuchtungs- und Beschallungsanlage an. Neben „Götz von Berlichingen“ (gespielt von Jochen Striebeck) wird erneut „My Fair Lady“ aufgeführt sowie das Kinderstück „Max und Moritz“. „Lieder und Tänze aus sieben Jahrhunderten“, und die Komödien „Viel Lärm um nichts“ und „Campiello“ ergänzen das Programm. Ellen Schwiers wird bis 1994 erneut Intendantin.
1993
Albert Feinauer, Gründungsmitglieder der Burgfestspiele und Bürgermeister im Ruhestand muss krankheitsbedingt sein Amt als Geschäftsführer aufgeben. Bürgermeister Roland Halter wird neuer Geschäftsführer. Im Programm: „Götz von Berlichingen“, „My Fair Lady“, „Was ihr wollt“ und „Das tapfere Schneiderlein“ sowie die Gastspiele „Die Feuerzangenbowle“, „Geschichten, Anekdoten, Wahrheiten“ und ein „Festliches Bläserkonzert“. Einstieg ins EDV-Ticketing.
1994
Der 1. Vorsitzende der Burgfestspiele Götz Baron von Berlichingen stirbt unerwartet. Bundespräsident Roman Herzog wird neuer Schirmherr. Bis 1994 begrüßen die Burgfestspiele 1.577.848 BesucherInnen. Auf dem Spielplan stehen „Götz von Berlichingen“ (Jochen Striebeck erneut in der Hauptrolle), „Anatevka“, “Was ihr wollt“ und „Aladin und die Wunderlampe“ sowie die Gastspiele „Heute weder Hamlet“ und erneut „Lieder und Tänze aus sieben Jahrhunderten“.
1995
Von der Mitgliederversammlung wird Alexandra Baronin von Berlichingen nach dem Tod ihres Mannes 1. Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins gewählt. Roland Halter wird 2. Vorsitzender und Jürgen Bircks 3. Vorsitzender. Arnold Petersen übernimmt für zwei Spielzeiten die Intendanz der Burgfestspiele. Im Programm: „Götz von Berlichingen“, „Anatevka“, und „Der gestiefelte Kater“. Es gastieren „Wer einmal lügt dem Richling“, „Liederlich‘ Musik, satirisch Sprüch’“ und „Heute Abend: Petra Constanza“.
1996
Raimund Harmstorf spielt „Götz von Berlichingen“. „Kiss me, Kate“, „Schneewittchen“, „Das Jahrmarktfest zu Plundersweilern“ werden aufgeführt. Gastspiele: „Kein Schwein ruft mich an“ mit Max Raabe, „Musical Gala Petra Constanza“ und „Nur der, der lebt, lebt angenehm“.
1997
Jochen Striebeck wird neuer Intendant der Burgfestspiele. Im Programm: „Götz von Berlichingen“ (gespielt von Jürgen Watzke, der vor der letzten Vorstellung überraschend verstirbt, Jochen Striebeck springt als „Götz“ ein), die musikalische Komödie „Kiss me, Kate“ und das Kinderstück „Rumpelstilzchen“. Das Palastorchester um Max Raabe spielt „Kein Schwein ruft mich an“ und „Carmen, hab Erbarmen“. Außerdem wird „Blechschaden“ by Bob Ross mit dem Bläserensemble der Münchner Philharmoniker gezeigt.

1998
1.751.761 BesucherInnen seit 1950 bei den Burgfestspielen, d.h. an 17.885 Tagen durchschnittlich täglich rund 98 BesucherInnen in Jagsthausen. Seit 1950 sind über 1500 SchauspielerInnen bei den Burgfestspielen engagiert. Seit 1950 finden insgesamt 1093 Vorstellungen statt. Thomas Thieme ist „Götz von Berlichingen“. Das Musical „Don Quijote – Der Mann von La Mancha“, „Der Diener zweier Herren“ und das Kinderstück „König Drosselbart“ werden aufgeführt. „Mein kleiner grüner Kaktus“ und „Blechsschaden“ by Bob Ross stehen als Gastspiele auf der Bühne.
1999
Die Burgfestspiele feiern ihr 50-jähriges Bestehen. Die Aufführungen von „Götz von Berlichingen“, „Die Fledermaus“ und „Pippi Langstrumpf“ werden zu einem großartigen Erfolg auch für Intendant Jochen Striebeck. Zum 50-jährigen Jubiläum wird ein Film zu den Burgfestspielen gedreht und das Buch „…denkt, Ihr seid wieder einmal beim Götz!“ veröffentlicht. Die Landesgirokasse ist erster Sponsor der Burgfestspiele. Die Digitalisierung schreitet voran: Einführung der ersten Festspiel-Website.
2000
Jan Aust ist neuer Intendant der Burgfestspiele Jagsthausen, für die er schon lange Jahre als stv. Intendant, Schauspieler und Regisseur wirkt. Unter seiner Regie wird u.a. „Götz von Berlichingen“ mit Peter Bause gezeigt. Außerdem stehen „Die Fledermaus“ sowie „Dornröschen“ auf dem Spielplan. Die Gastspiele „Das @ntwort“ von Mathias Richling, „Blechschaden“ by Bob Ross und „Mutter Courage und ihre Kinder“ ergänzen das Programm. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG wird Hauptsponsor der Burgfestspiele.
2001
Die Marke von 80.000 BesucherInnen in einer Spielzeit wird geknackt. Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog gibt die Schirmherrschaft der Festspiele an den Unternehmer Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth ab. Die Festspiele werden eine gemeinnützige GmbH. Geschäftsführer sind Alexandra Baronin von Berlichingen, Bürgermeister Roland Halter und Hotelier Jürgen Bircks. Der Heimat- und Verkehrsverein e.V. ist alleiniger Gesellschafter der Burgfestspiele. Die Stahlrohrtribüne erhält eine neue Bestuhlung.
2002
Die Burgfestspiele bringen erstmals fünf Stücke auf die Bühne: „Götz von Berlichingen“ (Neuinszenierung, Regie Jan Aust), „Faust I“ (Wiederaufnahme, Regie Jan Aust), „Evita“ (Wiederaufnahme, Regie und Choreografie Helga Wolf), „Der eingebildete Kranke“ (Neuinszenierung, Regie Helmut Stauss), „Pinocchio“ (Neuinszenierung, Regie Jan Aust). Investiert wird in diesem Jahr in einen neuen Bühnenboden. Der Vertrag mit Jan Aust als Intendant wird bis 2005 verlängert.
2003
80.277 BesucherInnen – die erfolgreichste Spielzeit der Burgfestspiele aller Zeiten. Im Programm: „Nathan der Weise“, „Götz von Berlichingen“, „Ein Käfig voller Narren“ sowie „Das Dschungelbuch“.

2004
Erwerb des Verwaltungsgebäudes Schloßstraße 12 durch den Gesellschafter Heimat- und Verkehrsverein e.V. Im Spielplan: „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist in der Regie von Jan Aust, das Musical „Cabaret“, das Kinderstück „Dschungelbuch II – Mowglis Rückkehr“ und als Wiederaufnahmen „Götz von Berlichingen“ und „Nathan der Weise“.
2005
Im Programm: Eine Neuinszenierung „Götz von Berlichingen“ mit Max Reimann als Titelfigur sowie „Des Teufels General“, „Cabaret“, „Piaf“, für die Kinder „Max und Moritz“ und Open-Air-Konzerte von Klassik bis Rock.
2006
Sechs Eigenproduktionen im Spielplan: „Götz von Berlichingen“, „Piaf“, „Jesus Christ Superstar“, „Der Geizige“, „Der Hauptmann von Köpenick“ sowie als Kinderstück „Räuber Hotzenplotz“. Dazu wieder Konzerte von Klassik bis Rock.

2007
Heinz Kreidl führt Regie im Traditionsstück „Götz von Berlichingen“. Daneben stehen das Musical „Camelot“ und im dritten Jahr „Piaf“ sowie als weitere Schauspiele „Hamlet“ und „Arsen und Spitzenhäubchen“ im Spielplan. Für Kinder wird „Ali Baba und die 40 Räuber“. Konzerte geben Paul Kuhn, die Lumberjack Bigband sowie das Württembergische Kammerorchester Heilbronn im Burghof.
2008
Roland Halter verlässt Ende 2008 die Geschäftsführung der Burgfestspiele. Im Programm – drei Neuinszenierungen und drei Wiederaufnahmen: „Götz von Berlichingen“ mit Gerhard Garbers in der Titelrolle, „Arsen und Spitzenhäubchen“ sowie „Piaf“ werden übernommen, neu für den Burghof inszeniert wird „Der zerbrochne Krug“ mit Wolfgang Hepp, „Schneewittchen“ sowie das Musical „Der kleine Horrorladen“. Verzichtet wird auf Konzerte sowie das kleine Programm im Gewölbekeller. Mit rund 52.000 Besuchern müssen die Festspiele einen Besucherrückgang hinnehmen. Nach vielen erfolgreichen Jahren wird Jan Aust als Intendant verabschiedet.
2009
Heinz Kreidl wird Nachfolger von Jan Aust als Intendant der Burgfestspiele. Thomas Schick wird neuer Geschäftsführer und ergänzt das Team um Alexandra Baronin von Berlichingen und Jürgen Bircks. Fertigstellung neuer Fluchtwege. Im Programm der 60. Spielzeit: „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht unter der Regie von Heinz Kreidl eröffnet die Spielzeit. Inszenierungen von „Götz von Berlichingen“ und Woody Allens „A Midsummernight’s Sex Comedy“ folgen. Peter Löscher vervollständigt das Programm mit seiner Inszenierung von Schillers „Die Räuber“. Im Kinderprogramm wird Otfried Preußlers „Die kleine Hexe“ aufgeführt.

2010
Thomas Schick zieht sich aus der Geschäftsführung zurück. Roland Halter kehrt zurück. Im Spielplan: Neben „Götz von Berlichingen“ und Shakespeares „Was ihr wollt“, wird zum ersten Mal „The Blues Brothers“ mit Oliver Jaksch und Thomas Gerber aufgeführt. Für Kinder steht das Märchen „Der kleine Muck“ auf dem Programm.
2011
Einführung des Online-Ticketing. Buchungen sind rund um die Uhr möglich. Im Spielplan: Wiederaufnahme des Erfolgsstücks „The Blues Brothers“ dazu Richard O‘ Brien’s Kultmusical „The Rocky Horror Show“, „Götz von Berlichingen“, Edward Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf…?“ Für Kinder auf der Bühne: „Mein Freund Wickie“. Ebenfalls ist die SWR3 Live Lyrics zu Gast auf der Götzenburg.
2012
Jan Maagard inszeniert als erster Nicht-Muttersprachler „Götz von Berlichingen“ zu dessen 450. Todestag. Daneben im Programm „Einer Flog übers Kuckucksnest“, die Wiederaufnahme von „The Rocky Horror Show“ und „The Blues Brothers“ sowie das Kinderstück „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“.

2013
Im Programm: Heinz Kreidls Inszenierung von „Götz von Berlichingen“ mit Oliver Jaksch in der Hauptrolle. Des Weiteren wird Elton Johns und Tom Rice’s „Aida“, „Amadeus“ und für Kinder „Hänsel und Gretel“ gezeigt.
2014
Axel Schneider wird neuer Intendant der Burgfestspiele. Die Stahlrohrtribüne muss nach 51 Jahren am Ende der Spielzeit 2014 stillgelegt werden. Sie entspricht nicht mehr der Veranstaltungsstättenverordnung. Seit der Spielzeit 2014 steht alljährlich die neue Layher-Tribüne der Firma StageX im Burghof. Mit der Unterkonstruktion aus dem Layher AllroundGerüst wird die Sitztribüne EV 75 an das abschüssige Gelände sowie den beengten Platz im Innenhof der Burg angepasst. Sämtliches Material – insgesamt etwa 30 Tonnen – kann nur mit leichtem technischem Gerät durch das 2,5m m breite Burgtor in den Innenhof der Burg transportiert werden. Einführung des Kleinkinderstücks im Gewölbe. Einweihung der neuen Garderobencontainer für die Laiendarsteller im Burggraben.
Im Programm: „Götz von Berlichingen“ mit Götz Otto, „Die Päpstin“, und „Die Feuerzangenbowle“. Helen Schneider spielt die weibliche Hauptrolle in „Der Ghetto Swinger“ und „Hello, I’m Johnny Cash“. Im letzterem übernimmt Gunter Gabriel die männliche Hauptrolle. Neben den Gastspielen „Fettes Schwein“ mit Bjarne Mädel, „Als ich ein kleiner Junge“ war mit Walter Sittler und „Die Geiselnahme“ mit Alexandra Kamp werden die Familientheaterstücke „Michel aus Lönneberga“ und „Pettersson, Findus und der Hahn“ gezeigt.
2015
Im Programm: „Götz von Berlichingen“ mit Walter Plathe und Jasmin Wagner als Adelheid und „Die Feuerzangenbowle“, „Anatevka“, „Robin Hood“, „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ sowie die Kinderstücke „Ronja Räubertochter“ und „Der kleine Rabe Socke: Alles meins!“. Als Gastspiel wird „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ (ebenfalls Walter Plathe) in einer Matinee gezeigt.
2016
Eine noch nie dagewesene Programmbreite an Musicals, Kinder- und Familientheater sowie Schauspielen. Neben dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“, erstmals unter der Regie des französischen Regisseurs Jean-Claude Berutti mit Christopher Krieg in der Titelrolle und den Wiederaufnahmen der Erfolgsstücke „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ sowie „Die Feuerzangenbowle“ gibt es für Erwachsene, Familien und Kinder im Burghof sieben weitere Inszenierungen, darunter die Theaterbearbeitungen der beiden Kino-Blockbuster „Ziemlich beste Freunde“ mit Hardy Krüger jr. und Patrick Abozen sowie dem Krimi „Der Name der Rose“ und „Zorro – Das Musical“. Außerdem stehen das Schauspiel mit Musik „Wie im Himmel“ sowie das Familienstück „Oliver Twist – Tu doch, was dein Herz dir sagt!“ auf dem Spielplan der 67. Spielzeit. Für Kinder ab 5 Jahren wird im Burghof „Der kleine Ritter Trenk“ gespielt und für die Kleinen ab 3 Jahren „Zum Glück gibt’s Freunde“.
2017
Erstmals findet mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson unter der Regie von Axel Schneider eine Welturaufführung im Burghof statt. Außerdem im Programm: „Götz von Berlichingen“, erneut nach 2015 mit Walter Plathe als Götz, das Musical „Catch me if you can“ mit Ilja Richter sowie die Koproduktion mit dem Altonaer Theater „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ über die Anfänge der „Pilzköpfe“. Als Gastspiel ist „Goethes sämtliche Werke… leicht gekürzt“ zu sehen. Für Familien gibt es das Kinderstück „In 80 Tagen um die Welt“ sowie parallel dazu im Gewölbe „Pettersson, Findus und der Hahn“. Außerdem spielt Gregor Meyle zwei Sommerkonzerte im Burghof.
2018
Im Programm: das Kultmusical „Hair“, „Die drei Musketiere“, „Baskerville – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“, „Der bewegte Mann – Das Musical“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Der kleine Rabe Socke: Alles meins!“ und dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ mit Tim Grobe als Titelheld.

2019
70-jähriges Gründungsjubiläum. Im Programm: das Musical-Comedy-Stück „The Addams Family“ sowie die Kinderstücke „Das kleine Gespenst“ und „Zum Glück gibt’s Freunde“, die Wiederaufnahme des Kult-Musical „Hair“, „Götz von Berlichingen“ mit Pierre Sanoussi-Bliss sowie „Cyrano de Bergerac“. Mit dem schwäbischen Humorformat „Laible und Frisch – Urlaubsreif“ wird erstmals in der Geschichte eine Auftragsarbeit im Burghof umgesetzt. In Kooperation mit der aim- Akademie (Akademie für innovative Bildung und Management Heilbronn- Franken gGmbH) finden erstmals Schultheatertage unter dem Motto „Zu Recht!“ statt.
2020
Eva Hosemann wird Intendantin der Burgfestspiele. Als zweite Frau in der Geschichte verantwortet sie den Bereich Kunst. Schwere Jahre: Die Burgfestspiele Jagsthausen müssen die Spielzeit 2020 und 2021 aufgrund der anhaltenden Covid-19 Pandemie absagen und auf den Sommer 2022 verschieben. Neben den Sponsoren, die in dieser Zeit Treue zeigen, werden die Burgfestspiele durch Förderprogramme von Bund und Land unterstützt. Der Landkreis Heilbronn sowie die Gemeinde Jagsthausen zahlen weiterhin ihre Zuschüsse. Die Burgfestspiele Jagsthausen bilden erstmals aus.
2021
Auch die Spielzeit 2021 muss coronabedingt abgesagt werden. Alexandra Baronin von Berlichingen und Jürgen Bircks scheiden aus der Geschäftsführung aus. Sie werden zu Ehrenmitgliedern des Heimat- und Verkehrsvereins e.V. ernannt. Die Geschäftsführung besteht fortan aus nur noch zwei Personen. Birgit Baronin von Berlichingen wird neue Geschäftsführerin neben Roland Halter.
2022
Innenminister Thomas Strobl eröffnet die erste Spielzeit nach der Pandemie. „Wir machen wieder Theater“, lautet das Motto der Spielzeit 2022. Einweihung der neuen Tages-/Abendkasse, des sog. Kartenhäuschens an der Götzenburg. Im Programm: Die neue Intendantin Eva Hosemann inszeniert „Monty Python’s Spamalot“. Außerdem im Spielplan: Eine Neuinszenierung des Traditionsstücks „Götz von Berlichingen“ mit Stephan Szász, die englische Kultkomödie „Ladies Night“, übersetzt ins Schwäbische sowie die Wiederaufnahme von „Baskerville – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville“ aus der Spielzeit 2018 sowie die Premieren der Kinderstücke „Der kleine Vampir“ und „Die dumme Augustine“.
2023
Neue Spielstätte: Mit rund 130 Sitzplätzen wird seit 2023 auch im Burggraben Theater gespielt. Mit der Tragikomödie „Indien“ wird die Bühne eingeweiht. Außerdem finden eine Reihe weiterer, einmaliger Veranstaltungen sowie der „Götz von Berlichingen“- Einführungsvortrag im Burggraben statt. Im Programm: „Saturday Night Fever“, „Götz von Berlichingen“ mit Kai Maertens sowie das Schauspielmusical „Rio Reiser. König von Deutschland“ und die Kinderstücke „Des Kaisers neue Kleider“ und „Der Sonnenkönig“. Aufgrund des großen Erfolgs wird die Komödie „Ladies Night“ wiederaufgenommen. Ein besonderes Highlight im Spielplan der Burgfestspiele ist das klassische Konzert des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn im Burghof. Nach dem erfolgreichen Start der Schultheatertage im Schuljahr 2018/2019 geht die Kooperation der aim- Akademie und der Burgfestspiele Jagsthausen in die Fortsetzung. Zum Thema „Anders sein – Mutig sein“ entwickeln die SchülerInnen spannende Inszenierungen.
2024
Ein besonderes Goethe-Jahr: 250 Jahre nach der Uraufführung, schreibt Regisseur Christoph Biermeier sein Konzept fort und bringt „Götz von Berlichingen“ mit Peter Kaghanovitch im Jahr von Goethes 275. Geburtstag erneut auf die Burghofbühne. Ein Highlight im Spielplan ist das Gastspiel des bekannten Schauspielers Philipp Hochmair mit seinem Programm „Werther!“ im Burghof.
Außerdem im Programm: die beiden Kinderbuchklassiker „Pinocchio“ sowie „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ sowie „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“ und die Tragikomödie „Brassed Off – Mit Pauken und Trompeten“, für die eigens ein Festspiel-Blaskapelle zusammengestellt wurde. Musikalisch abgerundet wird das Programm von der Wiederaufnahme von „Rio Reiser. König von Deutschland“ und „Ladies Night“, auch im dritten Jahr erfolgreich.
Die Spielstätte im Graben der Götzenburg bleibt nach dem erfolgreichen Beginn erhalten und wird im zweiten Jahr noch intensiver bespielt. Neben der Wiederaufnahme von „Indien“ unter der Regie der Künstlerischen Leiterin Eva Hosemann wird „Gretchen 89ff.“ von Lutz Hübner neu für den Burggraben inszeniert. Eine Reihe von Konzerten und Gastspielen im Burggraben machen das Programm im Zeitraum von Juni bis Ende August besonders vielfältig.
2025
75 Jahre Theater im Burghof. 75 Jahre Theater am Originalschauplatz und darüber hinaus alljährlich ein breites Angebot an Schauspiel, Musical und Kindertheater. 500 Jahre Bauernkrieg. Im Programm: Als erste Frau in der Festspielgeschichte inszeniert Regisseurin Laura Remmler das Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ mit Thomas Sarbacher in der Titelrolle. Gleich zwei musikalische Produktionen finden sich im Jubiläumsspielplan: „Jesus Christ Superstar“ und „Das Abba Konzert – Dancing Queen“. Für Familien und Kinder gibt es die beiden Kinderstücke „Die drei ??? Kids – Der singende Geist“ sowie „Der Sonnenkönig“. Abgerundet wird das Programm im Burggraben mit der französischen Komödie „Kunst“ von Erfolgsautorin Yasmina Reza sowie einer Vielzahl an einmaligen Veranstaltungen. In Kooperation mit der aim-Akademie finden die 3. Schultheatertage zum Thema „Freiheit – was geht?“ statt.
Der Vertrag mit Intendantin Eva Hosemann wird um weitere drei Jahre verlängert.
