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Vorverkaufsstart für Burgfestspiele Jagsthausen 2017 – Welturaufführung und weitere hochkarätige Inszenierungen

26. Oktober 2016

Von einer überraschenden Welturaufführung über weitere eigene Produktionen, erfolgreiche Gastspiele bis zum vielseitig zu interpretierenden Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ erstreckt sich der Spannungsbogen im Programm der Burgfestspiele Jagsthausen für die kommende Spielzeit 2017. Mit einer Bühnenbearbeitung des Bestsellers „Die Analphabetin, die rechnen konnte” von Jonas Jonasson durch Axel Schneider erlebt die Götzenburg eine Welturaufführung und eine Fortsetzung des Erfolgsstückes “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Eröffnet wird die Spielzeit am 1. Juni mit einer Eigenproduktion des Musicals „Catch me if you can“. Die Co-Produktion mit dem Altonaer Theater

„Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ erzählt von den Anfängen der „Pilzköpfe“ in der Hansestadt. Wieder aufgenommen wird das in der zurückliegenden Spielzeit begeistert nachgefragte Stück „Ziemlich beste Freunde“, mit Hardy Krüger jr. und Patrick Abozen in den Hauptrollen. Als Gastspiel konnte „Goethes sämtliche Werke… leicht gekürzt“ eingeladen werden, ein temporeiches, kluges und extrem unterhaltsames Stück. Humorvoll und tiefgründig zugleich – mehr Licht bringt keiner in das umfangreiche Werk des großen deutschen Universalgenies! Für Familien und jüngere Theaterbesucher ab fünf Jahren gibt es das Kinderstück mit eigens dafür komponierter Musik „In 80 Tagen um die Welt“. Für die Kleinsten ab drei Jahren wird parallel im Gewölbe „Pettersson, Findus und der Hahn“ wegen des großen Erfolges nach zwei Jahren wieder aufgenommen. Bereits am kommenden Montag, 7. November, beginnt der Vorverkauf für die 68. Spielzeit der Burgfestspiele Jagsthausen, die zwischen dem 1. Juni und 27. August 2017 insgesamt 79 Aufführungen im Burghof sowie im Gewölbe der Götzenburg bietet.

Neuinszenierung: „Götz von Berlichingen“

Das Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ steht natürlich auch in der 68. Spielzeit der Bühne in der Götzenburg auf dem Spielplan – im kommenden Jahr wieder mit einer Neuinszenierung in der Regie von Peter Dehler. Premiere feiert diese Interpretation von Goethes Frühwerk am 23. Juni, vorgesehen sind zwei spezielle Schülerveranstaltungen. Aufgenommen werden auch wieder die intensiv nachgefragten, kostenfreien Einführungsvorträge in das Stück und die Inszenierung.

Furiose Spielzeiteröffnung: „Catch me if you can“

Eröffnen werden die Burgfestspiele Jagsthausen ihre Spielzeit im Sommer mit dem Musical „Catch me if you can“. An fünfzehn Abenden zwischen dem 1. Juni und 26. August 2017 ist diese Eigenproduktion zu sehen, die, nach „Der Name der Rose“ in diesem Jahr, erneut die Bühnenfassung eines Kino-Blockbusters (mit Leonardo di Caprio, verfilmt von Steven Spielberg) in die Burg bringt – in München und Wien 2016 umjubelt. Eine Gaunerkomödie mit toller, von der Band des Theaters live gespielten Musik, actionreichen Verfolgungsjagden und einer raffinierten Geschichte nach einer wahren Begebenheit: Der Trickbetrüger Frank schafft es über Jahre hinweg sich Geld zu ergaunern, Frauenherzen zu erobern und seinen ärgsten Verfolgern immer wieder ein Schnippchen zu schlagen, bis er sich ernsthaft verliebt…

Welturaufführung: „Die Analphabetin, die rechnen konnte“

Mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ bietet das Profitheater an der Jagst seinem Publikum eine Welturaufführung als Eigeninszenierung. Für den zweiten Bestseller des schwedischen Autors Jonas Jonasson, nach seinem sensationellen Debütwerk „Der Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, schrieb Axel Schneider, Künstlerischer Leiter der Festspiele, dessen Bühnenfassung – wie bereits äußerst erfolgreich für Jonassons Erstlingswerk. An die Stelle des schwedischen Sprengstoffexperten Allan Karlsson im „Hundertjährigen“, tritt eine emigrierte Schwarzafrikanerin, schwedische Zwillingsbrüder namens Holger mit sehr unterschiedlichen Intelligenzquotienten und eine zornige Frau, die eigentlich auf alles zornig ist, was in Schweden nicht links von linksradikal ist. Im Stück geht es um nichts Geringeres als noch einmal die Welt zu retten. Oder zumindest Schweden. Oder zumindest einen Teil von Schweden. Stattfinden wird die Welturaufführung am Abend des 10. Juni in der Götzenburg unter freiem Himmel.

 

Aufwühlende Erinnerungen: „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“

Als Co-Produktion mit dem Altonaer Theater unter der Regie von Franz-Joseph Dieken werden mit „Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ die Anfänge der legendären Band ab dem 7. Juli 2017 auch in Jagsthausen musikalisch aufgearbeitet, das Stück lädt mit Titeln wie „Love me do“ und „I saw her standing there“ auf eine musikalische Zeitreise ein: Hamburg, Reeperbahn 1960. Fünf blutjunge, leidenschaftliche Musiker aus Liverpool treten ein Engagement im INDRA Musikclub an. Ihre Namen: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe. Die Bezahlung ist miserabel, die Unterkünfte armselig und der Weltruhm liegt in träumerischer Ferne. Noch ahnt niemand, dass hier Musikgeschichte geschrieben wird, doch schon bald erobern die „Pilzköpfe“ die Herzen des Publikums. Prompt stellen sich die ersten Probleme ein: Die Freundschaft zwischen den Bandmitgliedern wird auf eine harte Probe gestellt, als Stuart Sutcliffe aus Liebe zur Fotografin Astrid Kirchherr die Band verlässt.

Humorvoll und tiefgründig: Goethes sämtliche Werke… leicht gekürzt“

Eine kluge und temporeiche Klassiker-Parodie ist „Goethes sämtliche Werke …leicht gekürzt“ aus der Feder von Schauspieler, Kabarettist und Autor Michael Ehnert sowie seinen Mitstreitern auf der Bühne Kristian Bader und Jan Christof Scheibe. Premiere feiert dieses Gastspiel am 4. Juli. Stücke wie: Die Leiden des jungen Werther, Wilhelm Meister, Torquato Tasso, Egmont, Reineke Fuchs, sowie Faust 1, Faust 2 und Faust 3 und natürlich Götz von Berlichingen sowie Goethes „Begegnungen“ mit Schiller, Napoleon und Reich-Ranicki, an nur einem einzigen Abend humorvoll und tiefgründig, aber eben „leicht gekürzt“ dargeboten, werden selbst Klassiker-Muffel zum Schmunzeln verleiten.

 

Spannende Wette: „In 80 Tagen um die Welt“

Mit „In 80 Tagen um die Welt“ können Kinder ab fünf Jahre, aber auch Erwachsene, mit großem Vergnügen rund um den Erdball jagen. Vorlage ist der bekannte Roman von Jules Verne, die Bühnenfassung stammt von Christian Berg, der auch Regie führt. Der Inhalt des Stückes: Top! Die Wette gilt! Mit Schiff, Eisenbahn, Elefanten oder auf Schusters Rappen – kurz, mit jedem sich bietenden Transportmittel — jagen Mr. Phileas Fogg und sein Diener Jean Passepartout um die Erde. Auf dem Spiel stehen nicht weniger als Mr. Foggs Ehre als pünktlich korrekter Gentleman und sein Vermögen. Europa, Asien, Nordamerika – in atemberaubender Ruhe lässt der elegante junge Herr Landschaften, Städte und Abenteuer an sich vorbeiziehen. Dabei begegnen er und Passepartout einer indischen Prinzessin und allerhand Gaunern, die um jeden Preis verhindern wollen, dass Mr. Fogg seine Wette gewinnt. Ob die Zeit am Ende ausreicht? Premiere hat dieses Stück am 18. Juni.

Für die jüngsten Theaterbesucher: „Pettersson, Findus und der Hahn“

Bereits 2015 bereitete diese Geschichte aus dem Leben des alten Pettersson und seines Katers Findus den jüngsten Festspiel-Besuchern ab drei Jahren riesig Spaß und lustige Unterhaltung. Im kommenden Jahr wird parallel zu „In 80 Tagen um die Welt“ im Burghof an zahlreichen Tagen, erstmals am 11.Juni 2017, „Pettersson, Findus und der Hahn“ im Gewölbe der Burg gespielt.

Auf dem Hof des alten Pettersson ist die Welt noch in Ordnung – bis dieser den Hahn Caruso vor dem Suppentopf rettet. Die Hühner auf dem Hof freuen sich, nur Findus fühlt sich vernachlässigt und versteht die Welt nicht mehr. Hat er sich nicht immer gut um die Hühner gekümmert und mit ihnen gespielt? Fortan kräht Caruso schon früh morgens – wie es sich für einen Hahn gehört. Findus beschließt, dem Lärm ein Ende zu setzen.

Der Zuschauer-Hit aus 2016 wird wieder aufgenommen: „Ziemlich beste Freunde“

Standing Ovations beendeten jeweils die Abende mit „Ziemlich beste Freunde“. Aufgrund des überwältigenden Erfolges und der großartigen Nachfrage nehmen die Burgfestspiele Jagsthausen die Komödie von Gunnar Dreßler nach dem gleichnamigen Film von Éric Toledano und Olivier Nakaché in der Regie von Jean-Claude Berutti mit zwei Terminblöcken in das Programm 2017 wieder auf: Am 3. und 4. Juni sowie am 16. und 17. Juli werden Patrick Abozen als Sozialhilfeempfänger Driss und Hardy Krüger jr. als querschnittgelähmter, wohlhabender Philippe mit ihrer schonungslosen Art, ihrer Lebensfreude und einer außergewöhnlichen Freundschaft erneut das Publikum mitreißen und begeistern.

Start ins Jahr 2017: Drei Soloabende im Gewölbe

In das Jahr 2017 starten die Burgfestspiele Jagsthausen mit drei Soloabenden im Gewölbe der Götzenburg: Am 18. Februar kommentiert Lucy van Kuhl in Moderationen und Liedern typische Alltagssituationen und Menschliches. Mit „Fliegen mit Dir ist lustig und „wat fürs Herz“ ist sie ganz nah am Publikum, das zwei Stunden lang in ihre Welt eintaucht.

Genießen können die Gäste am 18. März einen Heinz-Rühmann-Abend mit Michael J. Westphal: „Jawoll, meine Herr`n“.

Am 15. April gastiert Schauspieler und Musiker Michael Fitz mit seinem aktuellen Programm „Des bin i“. Die drei Abende im Gewölbe beginnen jeweils um 19:00 Uhr.

 

Beste Plätze im Vorverkauf sichern: Ab Montag, 7. November

Der Vorverkauf für alle Aufführungen und Veranstaltungen startet am Montag, 7. November. Ab diesem Zeitpunkt ist die übersichtliche Homepage der Burgfestspiele (www.burgfestspiele-jagsthausen.de) mit den aktuellen Informationen geschalten und es können Karten über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter bestellt werden.