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Burgfestspiele Jagsthausen vor Saisonstart – Spielzeiteröffnung am 1. Juni mit „Catch me if you can“

3. Mai 2017

In den Startlöchern zur 68. Spielzeit stehen die Burgfestspiele Jagsthausen: Tribüne und Bühne im Hof der Götzenburg sind aufgebaut, die Proben gehen in eine intensivere Phase, in der Schneiderei wird emsig an den Kostümen gearbeitet und auch die vielfältigen Bühnenbilder sind in Vorbereitung. Eröffnen werden die Burgfestspiele Jagsthausen ihre Spielzeit am Donnerstag, 1. Juni, mit dem Musical „Catch me if you can“. An fünfzehn Abenden ist die Bühnenfassung eines Kino-Blockbusters (mit Leonardo di Caprio, verfilmt von Steven Spielberg) in der Burg zu erleben. Eine Gaunerkomödie mit toller, von der Band des Theaters live gespielter Musik, actionreichen Verfolgungsjagden und einer raffinierten Geschichte nach einer wahrer Begebenheit. Zum Ensemble dieses Stückes gehören Philipp Moschitz, gefeierter „Zorro“ des letztjährigen Musicals, sowie der populäre deutsche Schauspieler Ilja Richter.

Bereits am Samstag, 3. Juni, folgt die Premiere der Wiederaufnahme von „Ziemlich beste Freunde“ – erneut mit Hardy Krüger jr. und Patrick Abozen. Aufgrund des überwältigenden Erfolges und der großartigen Nachfrage wurde diese Komödie mit zwei Terminblöcken ins Programm genommen: Am 3. und 4. Juni sowie am 16. und 17. Juli.

Die dritte Premiere der Spielzeit am Samstag, 10. Juni, ist zugleich eine besondere: Mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ bietet das Profitheater an der Jagst seinem Publikum eine Welturaufführung als Eigeninszenierung. Für den zweiten Bestseller des schwedischen Autors Jonas Jonasson, nach seinem sensationellen Debütwerk „Der Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, schrieb Axel Schneider, Künstlerischer Leiter der Festspiele, dessen Bühnenfassung – wie bereits äußerst erfolgreich für Jonassons Erstlingswerk. An die Stelle des schwedischen Sprengstoffexperten Allan Karlsson, der Hundertjährige, tritt diesmal eine junge Frau aus Südafrika. Auch die Figuren der „Analphabetin“ nehmen es in ihrer Skurrilität mit Jonassons Welterfolg auf. Angeboten werden von den Festspielen für diese Inszenierung interessante Einführungsvorträge.

Die nächsten Premieren sind den jüngsten Theaterbesuchern und Familien vorbehalten: Ab Sonntag, 18. Juni, können mit „In 80 Tagen um die Welt“ Kinder ab fünf Jahre, aber auch Erwachsene, unterhaltsam rund um den Erdball jagen. Vorlage ist der bekannte Roman von Jules Verne, die Bühnenfassung stammt von Christian Berg, der auch Regie führt. Dieses Stück wird ausschließlich vormittags gespielt.

Bereits eine Woche früher, am Sonntag, 11. Juni, wird für die kleinen Gäste ab drei Jahre „Pettersson, Findus und der Hahn“ im Gewölbe der Burg gespielt. An zahlreichen Tagen finden „In 80 Tagen um die Welt“ sowie „Pettersson, Findus und der Hahn“ parallel statt – ein Angebot der Festspiele, das sich bewährt hat.

Freitag, 23. Juni, ist dann Premierenabend des Traditionsstückes der Burgfestspiele Jagsthausen: „Götz von Berlichingen“, Goethes Jugendwerk in einer Neuinszenierung von Peter Dehler und erneut mit Walter Plathe in der Rolle des Ritters mit der eisernen Hand. Zu diesem Stück wird es zwei Schüleraufführungen geben wie auch kostenlose Einführungen, eine dreiviertel Stunde vor Aufführungsbeginn im Gewölbe der Burg.

Eine kluge und temporeiche Klassiker-Parodie ist „Goethes sämtliche Werke …leicht gekürzt“ aus der Feder von Schauspieler, Kabarettist und Autor Michael Ehnert sowie seinen Mitautoren Kristian Bader und Jan Christof Scheibe. Premiere feiert dieses Gastspiel am Dienstag, 4. Juli. Stücke wie Die Leiden des jungen Werther, Wilhelm Meister, Torquato Tasso, Egmont, Reineke Fuchs, sowie Faust 1, Faust 2 und Faust 3, natürlich in Jagsthausen Götz von Berlichingen sowie zahlreiche „Begegnungen“ Goethes an nur einem einzigen Abend humorvoll und tiefgründig, aber eben „leicht gekürzt“ dargeboten, wird selbst Klassiker-Muffel zum Schmunzeln verleiten.

„Backbeat – Die Beatles in Hamburg“ von Iain Softley sowie Stephen Jeffreys und in der Regie von Franz-Joseph Dieken bringt als Co-Produktion mit dem Altonaer Theater Begebenheiten der legendären Band ab Freitag, 7. Juli, nach Jagsthausen. Das Stück erzählt von den Anfängen der „Fab Four“ und lädt mit Titeln wie „Love me do“ und „I saw her standing there“ auf eine musikalische Zeitreise ein. Auch für dieses Stück gibt es Einführungsvorträge

Station bei ihrer diesjährigen Sommerreise machen der erfolgreiche Songwriter und Musiker Gregor Meyle und seine Band am 16. und 17. August mit „Gregor Meyle – Sommerkonzert“ auf der Open Air Bühne in der Götzenburg. Für Meyle ein „Heimspiel“, stand er hier doch schon als Jugendlicher auf der Burghofbühne.

Karten gibt es über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.

Fotolegende: Aufgebaut im Burghof ist inzwischen die Tribüne, die durch eine neue Sitzanordnung den Zuschauern einen optimaleren Blick auf die Bühne ermöglicht. Foto Burgfestspiele Jagsthausen