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Stephan Szász ist „Götz von Berlichingen“ in der Spielzeit 2022 bei den Burgfestspielen Jagsthausen

28. Juli 2021

Nach den coronabedingten Verschiebungen der Spielzeiten 2020 und 2021 soll es nun endlich klappen: Stephan Szász wird „Götz von Berlichingen“ in der Spielzeit 2022. In einer Inszenierung von Christoph Biermeier wird er in der 71. Spielzeit als Titelheld des Traditionsstücks auf der Bühne stehen, das am 17. Juni 2022 Premiere hat. Der Vorverkauf für die neue Spielzeit startet voraussichtlich am Montag, den 11. Oktober um 8.00 Uhr.

Stephan Szász freut sich auf den Sommer 2022: „Nach zwei Jahren, in denen ich mit dem Götz nun „schwanger gehe“ muss der jetzt einfach mal raus! Mal macht er in meinem Gehirn eine Pause, auch mal Urlaub… Um dann plötzlich wieder mit voller Wucht in meinen Gedanken aufzutauchen. Götz ist aus der Zeit gefallen. Kämpft gegen Gegner und eine neue Zeit, gegen die er eigentlich nicht gewinnen kann. Ob ihm das bewusst ist? Er hat ein anderes Wertesystem, eine andere Moral. Wie kann er sich da noch behaupten. Das werden wir hoffentlich im nächsten Sommer wissen.“

Stephan Szász, 1966 in Witzenhausen, Hessen geboren, nahm im Jahr 1990 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover auf, das er 1995 erfolgreich beendete. Es folgten Engagements u.a. am Schauspielhaus Köln, Nationaltheater Mannheim, Theater Bremen, Schaubühne Berlin, Nationaltheater Weimar sowie am Schauspielhaus Zürich. Zu sehen war er u.a. in „Faust“, „Ödipus“, „Jedermann“, „Don Carlos“ in „Was ihr wollt“, „Dreigroschenoper“ und „Thyestes“.

Seit 2000 steht Stephan Szász auch vor der Kamera, u.a. für den preisgekrönten Kinofilm „Das Experiment“ (Regie: Oliver Hirschbiegel), dem ebenfalls preisgekrönten ZDF-Dreiteiler „Die Wölfe“ und in der Hauptrolle in „Geister, die ich rief“ (Regie: Lena Knauss). Außerdem war er in zahlreichen Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. in mehreren „Tatorten“ und „Polizeiruf 110“, dem Spielfilm „Hitzewelle“, der BBC Produktion „37 Days“, „Soko Leipzig“.

2014 stand er in der Hauptrolle des 100-jährigen „Allans“ in „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ in der Regie von Eva Hosemann am Theater am Kurfürstendamm Berlin auf der Bühne. Danach folgten Hauptrollen in verschiedenen TV- Formaten, wie „Wilsberg“, „Dora Heldt“, „Taunuskrimi“, „Soko München“.2017 spielte er die Hauptrolle in der Uraufführung von „Und Gott sprach: Wir müssen reden“ von Hans Rath am Theater am Kurfürstendamm Berlin. Für diese Rolle wurde er als Bester Schauspieler der Berliner Bühnen nominiert. Zuletzt spielte er eine der Hauptrollen in dem Film „Albträumer“ von Philipp Klinger, der nächstes Jahr gesendet wird. Neben der Schauspielerei unterrichtet er an verschiedenen Schauspielschulen und ist deutschlandweit mit seinen Lesungen unterwegs.

Auch die künstlerische Leiterin Eva Hosemann freut sich: „In diesen unsicheren Zeiten ist es sehr beglückend, dass fast alle Künstler und Künstlerinnen weiterhin für die Burgfestspiele zur  Verfügung stehen werden. Allen voran, Stephan Szász, der uns als Darsteller des  Götz  von Berlichingen die Fahne hochhält und seine Interpretation nun nach langer Reifung endlich zeigen wird. Die Sehnsucht nach der Bühne ist größer denn je!“

Bereits am 31. Juli 2021 um 18.00 Uhr ist Stephan Szász bei der kulinarisch-kulturellen Abendveranstaltung „Appetit auf Kultur?“ der Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen e.V. im Burghof vor Ort. Dort erwartet die Besucherinnen und Besucher ein 90-minütiger Cocktail an Schauspiel, Musik, Begegnungen mit Künstlern und vielen Köstlichkeiten. Mehr Infos unter: www.freunde-der-burgfestspiele-jagsthausen.de.