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Gerd Lukas Storzer

17. April 2018 von Ann-Kathrin Halter

Zu sehen als “Sherlock Holmes” in BASKERVILLE – Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville, u.a. als “Liebetraut” in Götz von Berlichingen sowie als “Narr” in Das tapfere Schneiderlein.

Gerd Lukas Storzer stammt aus Friedrichshafen am Bodensee. Seine Ausbildung machte er am Schauspielstudio Maria Körber in Berlin. Es folgten Engagements am Volkstheater und am Schauspielhaus in Wien (u. a. “Eskalation ordinär” von Werner Schwab, Regie: Christian Stuckl). Besonders häufig war er an der Neuköllner Oper Berlin und mit dem Theater Affekt Berlin (u. a. in der mit dem Friedrich-Luft-Preis ausgezeichneten Inszenierung des Goethe-Singspiels “Lila”, Regie:
Stefan Bachmann) zu sehen.

Er spielte in der Regie von Folke Braband an der Berliner Tribune u.a. in “Ladies Night” und Ayckbourns “Schlafzimmergäste”. Von 2006 bis 2008 war er Mitglied der gefeierten Berliner Avantgarde- Truppe „Nico and the Navigators“, mit der er u.a. bei den Bregenzer Festspielen auftrat. Außerdem ist er bis heute regelmäßig an den Kudammtheatern zu sehen: u.a. in Franz Wittenbrinks Liederabend “Männer!”, als Jack in “Charleys Tante” und zuletzt neben Winfried Glatzeder in Vebers „Die Nervensäge“, wofür er von Berliner Theaterclub für den Goldenen Vorhang als bester Berliner Schauspieler nominiert wurde. Seit 2012 ist er regelmäßig am Berliner Schlossparktheater engagiert, zuletzt in den Stucken „Venedig im Schnee“ sowie „Ein Mann fürs Grobe“. An den Hamburger Kammerspielen spielte er 2014 in der deutschen Erstaufführung des australischen Erfolgsstücks „Zorn“ neben Rufus Beck. 2015 debütierte er am Wolfgang Borchert Theater in Munster als Bleichenwang in „Was ihr wollt“. Bereits fünf mal war er Ensemblemitglied der Kreuzgangspiele Feuchtwangen: er war u.a. als Licht in „Der zerbrochene Krug“, Freddy in „My Fair Lady“, Don Juan in „Viel Lärm um nichts“, Thomas Diafoirus in „Der eingebildete Kranke“ zu sehen. Für seine Darstellung des Lorenzo in „Romeo und Julia“ sowie des Jonathan Brewster in „Arsen und Spitzenhäubchen“ erhielt er 2016 den Kreuzgangpreis als bester Schauspieler. Auch in Film und Fernsehen spielte Gerd Lukas Storzer zahlreiche Rollen, u.a. in Rosa von Praunheims Biopic “Der Einstein des Sex”, dem österreichischen Episodenfilm “Slidin´ – alles bunt und wunderbar” und zuletzt in den TV-Serien „Notruf Hafenkante“, „Bad Cop“ und „Die Pfefferkörner“. Er lebt mittlerweile im grünen Norden Hamburgs.