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Literarischer Welterfolg und Kino-Blockbuster: „Der Name der Rose“ feiert Premiere in Jagsthausen

8. Juli 2016

„Der Name der Rose“ ist ein literarischer Welterfolg des vor wenigen Monaten verstorbenen Autors Umberto Eco und zugleich ein Kino-Blockbuster mit Sean Connery in der Hauptrolle. Bei den Burgfestspielen Jagsthausen ist „Der Name der Rose“ die vierte Eigenproduktion in diesem Jahr, die am Freitag, 15. Juli, ihre Premiere im Burghof feiert. Inszenieren wird Eva Hosemann die Geschichte des englischen Franziskaners William von Baskerville und seines Novizen Adson von Melk.

Mit der Umsetzung von Romanen der Weltliteratur auf die Bühne kennt sich die stellvertretende künstlerische Leiterin der Festspiele aus – sie wurde schon im vergangenen Jahr für ihre großartige Arbeit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ mit Standing Ovations belohnt. Ebenso das Ensemble, dem auch in diesem Jahr wieder herausragende Schauspielerinnen und Schauspieler angehören. So wird „William von Baskerville“ von Paul Frielinghaus gespielt, der einem breiten Publikum als Dr. Lessing an der Seite von Privatdetektiv Matula in „Ein Fall für Zwei“ bekannt ist.

Der Inhalt: Bruder William von Baskerville kommt als Sonderbotschafter des Kaisers mit seinem Gehilfen Adson von Melk in eine reiche Benediktinerabtei im Apennin. Eigentlich soll er ein hochpolitisches Treffen vorbereiten. Doch sterben in der Abtei innerhalb weniger Tage fünf Klosterbrüder unter mysteriösen Umständen. Der Abt bittet den für seinen Scharfsinn bekannten William von Baskerville, die Todesfälle aufzuklären. Eine furiose Kriminalgeschichte mit der Ästhetik des Mittelalters und des Realismus der Neuzeit beginnt, William von Baskerville sammelt Indizien, entziffert geheime Schriften und verschlüsselte Manuskripte.

Paul Frielinghaus, 1959 in Darmstadt geboren, schloss 1984 sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. Danach spielte er am Stadttheater Würzburg und zog 1988 nach Berlin, wo er u.a. an der Freien Volksbühne und der Vagantenbühne Berlin engagiert war. Anfang der 90er Jahre kam Frielinghaus zum Fernsehen, wo er seither in zahlreichen Filmen und Serien zu sehen war, u.a. in „Unser Charly“, „SOKO 5113“, „SOKO Köln“, „Küstenwache“, „Alarm für Cobra 11“, „Danni Lowinski“, „Wilsberg“ und „Akte Ex“. Einer breiten Öffentlichkeit wurde, der in Berlin lebende Schauspieler, als Lehrer in der ARD-Fernsehserie „Nicht von schlechten Eltern“ sowie als Rechtsanwalt Dr. Markus „Mark“ Lessing in der ZDF-Krimiserie „Ein Fall für Zwei“ bekannt.

Karten für eine der neun Aufführungen (Beginn jeweils 20:30 Uhr) bis einschließlich 25. August können über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich bei TicketCenter bestellt werden.