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Burgfestspiele Jagsthausen 2016: Hochkarätige Neuinszenierungen und umjubelte Gastspiele

29. Oktober 2015

Mit einer in der 67-jährigen Geschichte der Burgfestspiele Jagsthausen noch nie dagewesenen Programmbreite an hochkarätigen Musicals und Kinder- und Famili-entheater sowie Schauspielen präsentiert sich das Profi-Theater an der Jagst in der kommenden Spielzeit 2016. Neben dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ und den Wiederaufnahmen der Erfolgsstücke „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ sowie „Die Feuerzangenbowle“ gibt es für Erwachsene, Familien und Kinder im Burghof sieben weitere Inszenierungen, darunter die Theaterbearbeitungen der beiden Kino-Blockbuster „Ziemlich beste Freunde“ sowie „Der Name der Rose“. Eines der bekanntesten Gesichter im Ensemble der Burgfestspiele wird Hardy Krüger jr. sein, der den wohlhabenden Philippe in „Ziemlich beste Freunde“ spielen wird. Insgesamt zehn Eigen- und Co-Produktionen sowie Gastspiele stehen zwischen dem 1. Juni und dem 28. August 2016 im Spielplan für den Burghof. Vorgeschaltet der Sommersaison sind im März und April drei Gastspiele im Gewölbe der Götzenburg. Im August wird mit „Impressionen“ erstmals das HeilbronnerLand und Hohenlohe in einer DiaVision in Concert präsentiert. Der Vorverkauf für die Spielzeit 2016 der Burgfestspiele Jagsthausen beginnt kommenden Montag, 2. November.

„Götz von Berlichingen“ eröffnet Spielzeit 2016

Eröffnet werden die Festspiele im nächsten Jahr am Mittwoch, 1. Juni 2016, mit einer Neuinszenierung des Traditionsstücks „Götz von Berlichingen“. Regie führen wird Jean-Claude Berutti, der von 2002 bis 2011 Intendant der Comédie de Saint-Etienne war, einer der bedeutendsten Theaterbühnen Frankreichs. Zu seinen erfolgreichsten Inszenierungen der letzten Jahre im Bereich Sprechtheater zählen etwa „Les Temps difficiles“ von Édouard Bourdet an der Comédie-Française und Goldonis vergessene Trilogie „Zelinda und Lindoro“, die bei der Biennale von Venedig 2007 mit dem Leoncino d’oro, dem Goldenen Löwen, ausgezeichnet wurde. Zuletzt inszenierte er u.a. bei den Bad Hersfelder Festspielen, am Nationaltheater in Zypern, am Staatstheater Nürnberg, im Theater in der Josefstadt in Wien und in den Hamburger Kammerspielen.

„Ziemlich beste Freunde“

Berutti führt auch Regie bei „Ziemlich beste Freunde“, das 2012 in die Kinos kam, für weltweite Begeisterung sorgte und ab 3. Juni 2016 im Burghof als Gastspiel zu sehen ist. Den Stoff, der auf einer wahren Begebenheit beruht, sahen allein in Deutschland mehr als neun Millionen Besucher, die Theaterfassung inszenierte Berutti für die Hamburger Kammerspiele. Der Sozialhilfeempfänger Driss, gerade aus dem Gefängnis entlassen, bewirbt sich gezwungenermaßen auf eine Stelle als Pflegekraft bei dem querschnittgelähmten, wohlhabenden Philippe. Dieser ist beeindruckt von Driss schonungsloser Art und engagiert ihn. Zwei Welten prallen aufeinander. Doch Driss und Philippe können eine Menge voneinander lernen und ergänzen sich vortrefflich. Philippe gewinnt seine Lebensfreude zurück und Driss beginnt zu verstehen, was es bedeutet, Verantwortung für jemanden zu übernehmen. Es entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft. Dieses Hamburger Gastspiel ist prominent besetzt: Philippe wird von Hardy Krüger jr. gespielt, Driss von Patrick Abozen. Einem breiten Publikum bekannt ist Hardy Krüger jr., der seine Karriere in Deutschland mit der ARD-Serie „Nicht von schlechten Eltern“ und mit der Hauptrolle in „Gegen den Wind“ startete, vor allem als Förster Stefan Leitner in der ZDF-Fernsehserie „Forsthaus Falkenau“. Für die Rolle des Driss in „Ziemlich beste Freunde“ hat Patrick Abozen in Hamburg den hoch angesehenen Rolf Mares Preis 2014 in der Kategorie „Herausragende Leistung Darsteller“ gewonnen. Auch im Fernsehen ist Abozen zu sehen: 2015 übernahm er, nach einem ersten Einsatz zwei Jahre zuvor, den Part des Tobias Reisser, des neuen Assistenten der Kölner Tatort-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär).

„Wie im Himmel“

Von seiner Karriere ausgelaugt, zieht sich der gefeierte Dirigent Daniel nach einem Zusammenbruch in die Abgeschiedenheit seines kleinen Heimatdorfes zurück. Die Dorfbewohner lassen ihn die Einsamkeit nicht lange genießen: Zunächst widerstrebend, dann mit zunehmendem Engagement übernimmt er die Leitung des Kirchenchors. Während die Chormitglieder vom neuen Schwung des prominenten Musikers begeistert sind, schlägt Daniel im Dorf auch scharfe Skepsis entgegen. Nicht nur seine unkonventionellen Methoden erregen Misstrauen, auch der Enthusiasmus und das neu erwachte Selbstbewusstsein seiner Sänger passen nicht jedem. Dies ist der Inhalt des Schauspiels mit Musik „Wie im Himmel“, eine Co-Produktion mit dem Altonaer Theater.

Für die Theater-Bearbeitung des schwedisch-dänischen Musikfilm-Dramas und die Regie zeichnet der künstlerische Leiter der Burgfestspiele, Axel Schneider, verantwortlich, der zugleich auch das Altonaer Theater in der Hansestadt leitet. Premiere feiert das Stück am 16. Juni 2016 im Burghof.

„Oliver Twist – Tu doch, was dein Herz dir sagt!“

Ebenfalls noch im Juni, am 22., ist erstmals das weitere Gastspiel „Oliver Twist – Tu doch, was dein Herz dir sagt!“ in der Götzenburg zu sehen – ein unterhaltsam-nachdenkliches Stück für die ganze Familie. Regie führt Christian Berg, der das Familienmusical nach dem Roman von Charles Dickens geschrieben hat, und auch auf der Bühne zu sehen sein wird. Die Musik des Stückes, das bei seiner Premiere in Harburg mit Standing Ovations gefeiert wurde, stammt vom bayerischen Liedermacher Konstantin Wecker, der mit seinen poetischen und revolutionären Songs seit Jahrzehnten seine Zuhörer berührt. Manche Textzeile stellt unvermittelt einen Bezug zur Gegenwart her.

Der Inhalt: Die Geschichte vom Waisenkind Oliver, das durch die Höllen der Armut getrieben wird, ist, dem Original von Dickens entsprechend, im London des frühen 19. Jahrhunderts angesiedelt. Oliver flieht vor Hunger und aus Angst vor Prügeln aus dem Waisenhaus. In London will er sein Glück versuchen, doch er fällt einer Bande in die Hände, die ihn zum Dieb ausbildet. Er wird gefasst, kommt vor Gericht, doch sein Opfer vergibt ihm und nimmt ihn auf. Aber die Bande bedroht beide.

„Zorro – Das Musical“

Reich an Actionszenen, spannend, mit Humor und einem Schuss Romantik einer intensiven Liebesgeschichte versetzt sowie natürlich mit herausragenden spanischen Zigeunerklängen unterlegt, wird „Zorro – Das Musical“ ab dem 1. Juli 2016 als zweite Eigenproduktion die Zuschauer nach Südkalifornien entführen. Die Originalstory des Musicals, das 2015 seine deutschsprachige Erstaufführung erlebte, stammt von Stephan Clark und Helen Edmundson, die Bühnenmusik haben die weltbekannten Gipsy Kings komponiert, darunter die Flamenco-Pop Welthits „Bamboleo“ und „Baila me“.

Zwei Brüder wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Diego und Ramon. Der eine soll in Spanien ein Studium beginnen und entscheidet sich stattdessen für die Musik und ein Gipsy-Leben. Der andere bleibt in Südkalifornien und wird zum Militärkommandanten. Nach dem vermeintlichen Tod des Vaters wird Diego von seiner Jugendfreundin Luisa zurück nach Kalifornien geholt. Er ist geschockt von der tyrannischen Herrschaft seines Bruders. Die Geschichte einer Legende beginnt. Diego wird zum Mann mit der Maske, der den Freiheitswillen seiner Freunde gegen die Gewalt Ramons unterstützt.

„Der Name der Rose“

Mit „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ ist der stellver-tretenden künstlerischen Leiterin in Jagsthausen, Eva Hosemann, ein großartiger Regieerfolg in diesem Jahr für die Götzenburg gelungen. Mit „Der Name der Rose“, einem Roman-Klassiker von Umberto Eco, wagt sie sich im kommenden Jahr erneut an einen literarischen Welterfolg, der zudem mit Sean Connery ein äußerst erfolgreicher Kinofilm wurde.

Inszenieren wird Eva Hosemann die Geschichte des englischen Franziskaners William von Baskerville und seines Novizen Adson von Melk. Diese reisen zu einer oberitalienischen Benediktinerabtei, in der unter mysteriösen Umständen innerhalb weniger Tage fünf Klosterbrüder starben. Der Abt bittet den für seinen Scharfsinn bekannten William von Baskerville, die Todesfälle aufzuklären. Die furiose Kriminal-geschichte mit der Ästhetik des Mittelalters und des Realismus der Neuzeit ist eine Eigenproduktion der Burgfestspiele und feiert am 15. Juli 2016 ihre Premiere.

„Der kleine Ritter Trenk“ und „Zum Glück gibt´s Freunde“

Für Familien, speziell aber für die Kinder, werden die Burgfestspiele erneut zwei Stücke parallel aufführen: Für die etwas Größeren (ab fünf Jahren) „Der kleine Ritter Trenk“ im Burghof, für die Kleineren ab drei Jahren im Gewölbe eine für die Bühne von Axel Schneider, der auch Regie führt, bearbeitete Fassung von „Zum Glück gibt´s Freunde“. „Der kleine Ritter Trenk“ ist ab 12. Juni 2016, „Zum Glück gibt´s Freunde“ ab 18. Juni zu sehen.

Familie Tausendschlag gehört dem finsteren Ritter Wertolt – sie sind Leibeigene, und zwar ihr Leben lang. Das will der Bauernjunge Trenk aber nicht länger hinnehmen. Deshalb beschließt er sein Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und in die Stadt zu gehen. Denn es gibt eine Möglichkeit, der Leibeigenschaft zu entkommen: „Stadtluft macht frei!“ Es beginnt eine lange und gefährliche Reise. Unterwegs warten viele Abenteuer auf ihn, er lernt Gaukler, Städte und Burgen kennen und wird schließlich Page beim Ritter Hans, der ihn zum Ritter ausbilden lässt. Ritter Hans hat eine Tochter, Thekla,
die keine Lust hat, nur zu sticken und Harfe zu spielen, sondern die lieber selbst ein Ritter sein will. Wird sie Trenk helfen?

„Zum Glück gibt´s Freunde“ ist eine Geschichte um die drei Freunde von Mullewapp, Franz von Hahn, Johnny Mauser und dem dicken Waldemar. Sie zählen zu den unsterblichen Bilderbuchhelden dieser Welt und sind aus der heutigen Kinderliteratur nicht mehr hinwegzudenken. So zeigen die Freunde, wie man zu dritt alle Höhen und Tiefen des Lebens meistert, denn richtige Freunde sind unbesiegbar.

Drei Stücke im Gewölbe, eine DiaVision im Burghof

Mit „Bank Banker Bankrott“ am 5. März 2016, „Finnisch oder ich möchte dich vielleicht berühren“ am 2. April 2016 sowie „Pianoman – Musical und Popsongs ganz pur“ am 30. April finden im Vorfeld der Sommerspielzeit drei Gastspiele im Gewölbe statt. Am 14. August 2016 wird es einen visuellen, wie klangvollen Leckerbissen für alle geben, die sich von beeindruckenden Aufnahmen aus den Regionen HeilbronnerLand und Hohenlohe begeistern lassen. „Impressionen – DiaVision in Concert“ ist eine fotografische Klangreise des bekannten Fotografen Roland Schweizer sowie den Musikern Mike Janipka und Miriam Martin.

Montag, 2. November, startet der Kartenvorverkauf

Rund 27.000 Spielpläne wurden von den Burgfestspielen Jagsthausen an Stammkunden bundesweit verschickt. Der Vorverkauf für alle Aufführungen und Veranstaltungen startet am Montag, 2. November. Ab diesem Zeitpunkt können Karten über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspie-le@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich im TicketCenter bestellt werden.

Honorarfreies Fotomaterial steht Ihnen unter www.burgfestspiele-jagsthausen.de/presse zum Download bereit.

PM 001 – 2016

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