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Peter Bause in „Die Judenbank“

18. März 2015 von Kerstin Lammer

…unser Programm im April

Im vergangenen Jahr gastierte Peter Bause mit „Jugend ohne Gott“ bei uns.  Am Samstag, 11. April, um 19:00 Uhr kehrt er mit „Die Judenbank“ ins Gewölbe der Götzenburg in Jagsthausen zurück.

„Die Judenbank“ (von Reinhold Massag, Regie Axel Schneider, Ausstattung Lars Peter) spielt in Deutschland im Jahr 1937. Dominikus Schmeinta sitzt tagein, tagaus auf „seiner“ Bank gegenüber dem Bahnhof von Ottersdorf. Bis die Nazis ihm mit dem Schild „Nur für Juden“ das Sitzen auf eben dieser Bank verbieten. Warum, kann ihm niemand sagen, aber verboten ist es. So führt Dominikus Schmeinta einen nahezu kafkaesken Kampf gegen die Bürokratie der Nationalsozialisten und wendet sich in seiner Not an Adolf Hitler mit der Bitte, ihn zum Juden zu machen, damit er endlich wieder auf seiner Bank sitzen kann. Schelmenstück? Realsatire? „Die Judenbank“ ist ein Stück mit intelligentem Humor, aber ganz ohne moralischen Zeigefinger. Bause schlüpft in dem Solostück gleich in neun verschiedene Rollen:

Peter Bause gehört in Jagsthausen mittlerweile zu den herausragenden Protagonisten der zurückliegenden Jahre, spielte „Götz von Berlichingen“ in unserem Traditionsstück, sowie die Titelrollen in „Faust“, „Der Hauptmann von Köpenick“ oder „Des Teufels General“. Im Sommer wird er als Milchmann Tevje in „Anatevka“ zu sehen sein.

Karten für diesen Soloabend mit Peter Bause gibt es zu 24 Euro per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440 oder Telefon 07943 912345 beim TicketCenter.

Foto: (c) Bo Lahola