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Jagsthausen steht kurz vor der ersten Premiere

21. Mai 2015

Auftakt mit „Götz von Berlichingen“ am 3. Juni

Die neue Tribüne und die Bühne stehen, das Ensemble ist mitten in den Proben für die ersten Stücke, in Technik und Schneiderei werden die letzten Feinarbeiten durchgeführt: Noch wenige Tage, dann starten die Burgfestspiele Jagsthausen in ihre 66. Theatersaison: Eröffnet wird diese am Mittwoch, 3. Juni, mit dem Traditionsstück „Götz von Berlichingen“ – in einer umfassenden Neuinszenierung von Peter Dehler und mit prominenter Besetzung, wie Walter Plathe, unter anderem bekannt aus der TV-Serie „Der Landarzt“, als Götz von Berlichingen und Jasmin Wagner, die als „Blümchen“ den deutschen Schlager geprägt hat, in der Rolle der Adelheid von Walldorf.

Bereits zwei Tage später, am Freitag, 5. Juni, hebt sich dann der Vorhang für die einzige Wiederaufnahme aus der letztjährigen Spielzeit: Das Kultstück „Die Feuerzangenbowle“ in einer vom Publikum gefeierten Inszenierung von Axel Schneider und in der Besetzung des Vorjahres, mit Dietmar Horcicka in der Rolle des „Pfeiffer“.

Jagsthausen bietet in diesem Jahr zudem einen interessanten Bogen an neuen Stücken: Für Freunde des Musiktheaters „Anatevka“ nach der literarischen Vorlage von Scholem Alejchem, in einer Inszenierung von Michael Bogdanov, dem Regisseur des „Götz von Berlichingen“ der zurückliegenden Spielzeit. Die Rolle des Tevje übernimmt Peter Bause, der in Jagsthausen bereits den „Götz“, den „Faust“ sowie den „Hauptmann von Köpenick“ und General Harras in „Des Teufels General“ gespielt hat. Premiere feiert „Anatevka“ am Abend des 2. Juli.

Die stellvertretende künstlerische Leiterin der Burgfestspiele, Eva Hosemann, inszeniert die irrwitzige Lebensgeschichte „Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand“ nach dem Bestseller von Jonas Jonasson (Premiere Donnerstag, 18. Juni). Als weiteres Schauspiel zeigen die traditionsreichen Freilichtspiele die Legende des britischen Freiheitskämpfers „Robin Hood“. Premiere hat das Schauspiel in einer Bühnenfassung von Axel Schneider und in einer Inszenierung von Malcolm Ranson am 23. Juli.

Als Familienstück erwartet die Besucher Astrid Lindgrens grandioser Erfolg „Ronja Räubertochter“. Als Kleinkinderstück wird teilweise parallel im Gewölbe der Burg „Der kleine Rabe Socke: Alles meins!“ gegeben. „Ronja Räubertochter“ wir in der Regie von Eva Hosemann erstmals am Sonntag, 7. Juni, gespielt, „Rabe Socke“ in der Bühnenfassung und Inszenierung von Axel Schneider startet am 13. Juni.

Die „Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen“ holen mit „nightwash“ am Sonntag, 14. Juni, den „Kölner Waschsalon“ zu einer Benefizveranstaltung live in die Götzenburg. Vier angesagte Künstler der Kult-Comedy-Show werden mit ihrem schonungslosen Humor begeistern und vergnügliche Unterhaltung bieten. Anschließend ist im Park für Essen und Getränke gesorgt.

Ebenfalls humorvoll wird es bei der Matinee „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“, mit Walter Plathe in einer Solorolle am Morgen des 5. Juli.

Jagsthausen ist über die A81 erreichbar, aus Richtung Heilbronn kommend über die Ausfahrt Möckmühl, aus Richtung Würzburg kommend über die Ausfahrt Osterburken. Spielort der Freilichtspiele ist der Burghof der historischen Götzenburg. Karten können über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich bei TicketCenter bestellt werden.