Lesung mit Günter Lamprecht
Am Sonntag, 5. Juli, 20:00Uhr, liest Günter Lamprecht aus seinen 2006 erschienenen Memoiren „Erinnerungen“.
„Der Mann ist nicht nur ein grandioser Schauspieler, er kann auch schreiben“, urteilte die Presse, als sein Buch über seine Berliner Kindheit und Jugend „Und wehmütig bin ich immer noch“ erschien. In seinem lange erwarteten zweiten Buch „Ein höllisches Ding“ erzählt er nicht nur von seiner einzigartigen Fernseh-, Film- und Theaterkarriere, sondern er lässt auch das bedrückende Deutschland der Nachkriegsjahre wiederauferstehen.
Günter Lamprecht war zu Beginn seiner Karriere vor allem am Theater beschäftigt. Erste Fernsehrollen hatte er vor allem in Fernsehinszenierungen von Theaterstücken.
1979 besetzte ihn Rainer Werner Fassbinder in "Die Ehe der Maria Braun" und anschließend als Franz Biberkopf in Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz". Diese Interpretation machte ihn legendär. Große Popularität erhielt Lamprecht durch die Rolle des Berliner Tatort-Kommissars Franz Markowitz. Der beliebte Charakterdarsteller, der mit zahllosen Filmpreisen geehrt wurde, wusste auch in vielen kleineren Film- und Fernsehrollen zu glänzen.
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PM 23 / SZ 2009
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