Gewölbekeller der Burg wird wieder zur Bühne
15. November 2011 AKTUELLES

Gewölbekeller der Burg wird wieder zur Bühne

Musikalischer Leckerbissen und Gruseldrama

 

Der Gewölbekeller der Götzenburg, mit rund einhundert Plätzen eine Spielstätte mit ganz eigenem Charakter, wird von den Burgfestspielen Jagsthausen in der nächsten Saison wieder bespielt. Zwei Stücke kommen dabei mit „Brel meets Piaf – Ich verlasse mich auf Dich!“ sowie „Das Geheimnis der Irma Vep“ zur Aufführung. Die erste Vorstellung bereits vor dem Auftakt der Freilichtsaison am 25. Februar 2012.

 

Wer in diesem Jahr Gast der „hörBar“ war, konnte schon einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf „Brel meets Piaf – Ich verlasse mich auf Dich!“ erleben. Den damals einstündigen musikalischen Leckerbissen haben die Autoren und Interpreten Dietmar Horcicka und Asita Djavadi für das Programm im Gewölbe erweitert, weitere Gesprächspassagen sowie zusätzliche Musiker mit eingebaut.

 

Gewidmet ist der Abend aus Songs, Texten sowie Dialogen der weltbekannten französischen Chansonsängerin Edith Piaf und dem belgischen Chansonnier Jaques Brel, deren musikalisches Wirken bis heute die Musikwelt begeistert.

 

Die Hauptinterpreten des Abends sind in Jagsthausen bestens bekannte Ensemblemitglieder und auch mit weiteren Auftritten und Programmen sehr erfolgreich unterwegs: Asita Djavadi ist neben ihren vielumjubelten aktuellen Rollen in „The Blues Brothers“ und „The Rocky Horror Show“ – die sie auch 2012 wieder spielen wird - Jagsthausen-Besuchern unter anderem als Edith Piaf im gleichnamigen Erfolgsmusical „Piaf“ noch in allerbester Erinnerung. Auch Dietmar Horcicka, in der abgelaufenen Spielzeit wieder als Franz im „Götz von Berlichingen“ zu sehen, begeisterte die Besucher der hörBar schon mehrfach mit seinen Chansons. Die Termine: 25. Februar, 24. März, 28. April sowie 19. Mai, jeweils 20:00 Uhr.

 

„Das Geheimnis der Irma Vep“ als zweites Stück im Gewölbekeller der Götzenburg ist ein spannend-komisches Gruseldrama für zwei Schnellverwandlungskünstler. Angelehnt an Alfred Hitchcocks Film „Rebecca“ werden bekannte Motive aus Schauerliteratur und Horrorfilm zu einer ungeheuerlichen Persiflage verarbeitet. Alle Klischees des Genres, alle Mythen des Trivialen werden an- und gnadenlos ausgespielt: die wunderbare Welt der Edgar Wallace-Filme der Sechziger über Bram Stokers „Dracula“ und nicht zuletzt Polanskis Meisterwerk „Tanz der Vampire“.

 

Zu sehen ist „Das Geheimnis der Irma Vep“ erstmals am 6. August sowie an drei weiteren Abenden. Inszeniert wird es von Thomas Gerber. Akteure auf der Bühne sind Achim Barrenstein, Darsteller unter anderem des Weislingen in „Götz von Berlichingen“, sowie Franziska Sörensen, u. A. Elisabeth in „Götz von Berlichingen“ und Magenta in „The Rocky Horror Show“.

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