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„Götz“-Premiere bei den Burgfestspielen Jagsthausen: Walter Plathe in der Titelrolle des Ritters mit der eisernen Hand

19. Juni 2017

Walter Plathe, bereits 2015 gefeierter Darsteller des Götz von Berlichingen und einem breiten Publikum bekannt aus zahlreichen TV-Rollen wie „Der Landarzt“, kehrt in diesem Jahr in der Titelrolle des Traditionsstückes der Burgfestspiele Jagsthausen in den Burghof zurück. Premiere von „Götz von Berlichingen“ ist am Freitag, 23. Juni. Regie bei dieser Neufassung von Johann Wolfgang von Goethes Sturm-und-Drang-Frühwerk führt Peter Dehler, der ebenfalls im Burghof schon erfolgreich inszeniert hat. Berlichingens Gegenspieler Weislingen wird von Hans-Jörg Frey gespielt, die intrigante Adelheid von Walldorf von Maike Bollow. Frey hat als freischaffender Schauspieler an fast allen Hamburger Bühnen gespielt, in verschiedenen Fernseharbeiten mitgewirkt und mit seinem Kabarettprogramm „BankBankerBankrott“ schon in Jagsthausen begeistert. Maike Bollow war im Fernsehen zu sehen in der Hauptrolle der Tine Hedelund in der beliebten Telenovela „Rote Rosen“, auch im „Tatort“, bei den „Bergrettern“, in „Notruf Hafenkante“, „Bella Block“, „Die jungen Ärzte“ oder „Herzensbrecher – Vater mit vier Söhnen“ und vielen weiteren erfolgreichen TV-Serien.

In die Rolle von Götzens Frau Elisabeth auf der Bühne steht Eva Hosemann, die stellvertretende künstlerische Leiterin der Burgfestspiele Jagsthausen:

„Seit drei Jahren habe ich die Burg fest im Blick als Regisseurin. Kenne jedes Fenster und jeden Stein, von fast jedem Sitzplatz aus. Jetzt freue ich mich riesig, die Perspektive zu drehen und mich auf die Burghofbühne zu begeben. Auf die Bretter, die die Burgfestspiele mit ihrem Traditionsstück Götz von Berlichingen groß gemacht haben“. Und meint weiter: „Jeder sieht`s auf seine Weise. Dieses Götz-Zitat wird für mich nun zum Motto. Jetzt darf ich die Burgfestspiele ganz neu erleben und freue mich auf die Rolle der Elisabeth, in deren Haut schon so viele große Schauspielerinnen geschlüpft sind.“

Das Schauspiel, für Axel Schneider, künstlerischer Leiter der Burgfestspiele „das markanteste Wiedererkennungsmerkmal“ des Theaters in der historischen Götzenburg, wird bis 27. August an zehn Abenden gegeben, darunter auch mit zwei Schülervorstellungen am 26. Juni sowie 10. Juli. Aufgenommen werden wieder die intensiv nachgefragten, kostenfreien Einführungsvorträge in das Stück und die Inszenierung.

Karten gibt es über das Internet www.burgfestspiele-jagsthausen.de, per Mail burgfestspiele@jagsthausen.de, per Fax 07943 912440, per Telefon 07943 912345 oder persönlich beim TicketCenter.