Die Geschichte der Burgfestspiele

Die Geschichte der Burgfestspiele Jagsthausen

Eine wunderbare Geschichte, die zur Erfolgsstory wurde:

  

Impressionen

  

1949
erfolgt die Gründung des Heimat- und Verkehrsvereins Jagsthausen, des Trägervereins der Burgfestspiele.

  

Erster Vorsitzender wird Wolf-Götz von Berlichingen, Bürgermeister Albert Feinauer übernimmt die Finanzen.

  

1950
feiert man in Jagsthausen die erste Spielzeit der damaligen Götzfestspiele. Hermann Schomberg spielt als erster Schauspieler im Burghof den „Götz von Berlichingen“, rund 26.000 Besucher kommen in 23 Vorstellungen. Erster Intendant ist Hans Meissner. Im selben Jahr übernimmt Bundespräsident Theodor Heuss die Schirmherrschaft der Burgfestspiele.

  

1960
haben seit der Gründung 219.735 Besucher Götz-Aufführungen im Burghof gesehen.

    

1967
wird Ellen Schwiers erstmals als „Adelheid“ gefeiert. Sie spielt diese Rolle bis 1971.

  

1969
übernimmt zum zwanzigjährigen Jubiläum Hermann „Schom“ Schomberg noch einmal die Rolle des Götz.

  

1970
erfolgt die Einführung eines zweiten Stückes: „Der Widerspenstigen Zähmung“. Bis 1970 haben 415.301 Besucher den „Götz“ gesehen.

  

 Impressionen

  

1974
wird mit „Das Pferd“ von Julius Hay und „Mutter Courage“ von Bertold Brecht der erfolgreiche Versuch unternommen, zeitgenössische Stücke in Jagsthausen aufzuführen.

  

1980
wird erstmals mit „Pippi Langstrumpf“ ein Kinderstück gespielt. Seit 1950 haben 678.613 Besucher den Weg zu den Freilichtspielen gefunden. Zum 500. Geburtstag des historischen Götz von Berlichingen findet eine Sonderausstellung im Marstall der Götzenburg statt.

  

1990
wird im Burghof erstmals ein Musical aufgeführt: „Das Feuerwerk“.

  

1992
erfolgt mit der Anschaffung einer neuen Beleuchtungs- und Beschallungsanlage eine größere technische Investition.

  

1994
Trauer in Jagsthausen: Der 1. Vorsitzende der Burgfestspiele, Götz Frhr. von Berlichingen, stirbt unerwartet, seine Ehefrau Alexandra Freifrau von Berlichingen wird von der Mitgliederversammlung zur 1. Vorsitzenden gewählt. Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog wird neuer Schirmherr. Rückblickende Bilanz 1950 - 1996: 1.577.848 Besucher waren bei den Burgfestspielen.

  

1999
feiern die Burgfestspiele ihr 50-jähriges Bestehen. Die Aufführungen von „Götz von Berlichingen“, „Die Fledermaus“ und „Pippi Langstrumpf“ werden zu einem großartigen Erfolg auch für Intendant Jochen Striebeck (Intendant seit 1996). Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens wird ein Film zu den Burgfestspielen gedreht und ein Buch veröffentlicht. 2000 Jan Aust ist neuer Intendant der Burgfestspiele, für die er schon lange Jahre als stv. Intendant, Schauspieler und Regisseur wirkt. Peter Bause wird als großartiger Götz gefeiert.

  

 Impressionen

    

2001
wird erstmals die Schallgrenze von 80.000 Besuchern überschritten. Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog gibt die Schirmherrschaft der Festspiele an den Unternehmer Prof. Dr. h.c. Reinhold Würth ab. Die Festspiele werden eine gemeinnützige GmbH. Geschäftsführer sind Alexandra Freifrau von Berlichingen, Bürgermeister Roland Halter und Hotelier Jürgen Bircks.

  

2002
bringen die Burgfestspiele erstmals fünf Stücke auf die Bühne, die auch in Jagsthausen im Sommer die Welt bedeuten: „Götz von Berlichingen“ (Neuinszenierung, Regie Jan Aust), "FaustI“ (Wiederaufnahme, Regie Jan Aust), „Evita“ (Wiederaufnahme, Regie und Choreografie Helga Wolf), „Der eingebildete Kranke“ (Neuinszenierung, Regie Helmut Stauss), „Pinocchio“ (Neuinszenierung, Regie Jan Aust). Investiert wird in diesem Jahr in einen neuen Bühnenboden. Der Vertrag mit Jan Aust als Intendant wird bis 2005 verlängert.

  

2003
wird mit „Nathan der Weise“, „Götz von Berlichingen“, „Ein Käfig voller Narren“ sowie „Das Dschungelbuch“ die erfolgreichste Spielzeit mit 80.277 Besuchern.

  

2004
wird die 55. Spielzeit am 10. Juni mit „Amphitryon“ von Heinrich von Kleist in der Regie von Jan Aust eröffnet. Weiter auf dem Spielplan standen das Musical „Cabaret“, das Kinderstück „Dschungelbuch II – Mowglis Rückkehr“ und als Wiederaufnahmen „Götz von Berlichingen“ und „Nathan der Weise“.

  

 Impressionen

    

2005
sahen die Besucher eine neue „Götz“-Inszenierung. Dazu „Des Teufels General“, „Cabaret“, „Piaf“, für die Kids „Max und Moritz“ und Open-Air-Konzerte von Klassik bis Rock.

  

2006
werden sechs Eigenproduktionen gespielt: „Götz von Berlichingen“, „Piaf“, „Jesus Christ Superstar“, „Der Geizige“, „Der Hauptmann von Köpenick“ sowie als Kinderstück „Räuber Hotzenplotz“. Dazu wieder Konzerte der Klassik und des Rocks mit herausragenden Interpreten.

  

2007
konnten die Burgfestspiele mit Heinz Kreidl einen namhaften Regisseur für „Götz von Berlichingen“ verpflichten. Die Sparte Musical präsentierte „Camelot“ und im dritten Jahr „Piaf“, als weitere Schauspiele wurden „Hamlet“ sowie „Arsen und Spitzenhäubchen“ vorgestellt. Kinder und jung gebliebene Erwachsene sahen als Kinderstück „Ali Baba“. Konzerte führten Paul Kuhn, die Lumberjack Bigband sowie das Württembergische Kammerorchester Heilbronn in den Burghof.

  

2008
standen drei Neuinszenierungen und drei Wiederaufnahmen auf dem hervorragenden Programm: „Götz von Berlichingen“ mit Gerhard Garbers in der Titelrolle, „Arsen und Spitzenhäubchen“ sowie „Piaf“ wurden übernommen, neu waren „Der zerbrochene Krug“ mit Wolfgang Hepp ( bekannt aus „Die Fallers“), „Schneewittchen“ sowie das Musical „Der kleine Horrorladen“. Verzichtet wurde auf Konzerte sowie das kleine Programm im Gewölbekeller. Mit rund 52.000 Besuchern mussten die Festspiele einen Besucherrückgang hinnehmen. Verabschiedet wurde nach vielen erfolgreichen Jahren Intendant Jan Aust, neuer künstlerischer Leiter ab 2009 ist Heinz Kreidl.

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